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September 18, 2008

Connichi 2008 – Anime zum Anfassen

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Und wieder ist ein Großereignis vorrübergegangen: die Connichi 2008, größte Mangaconvention Deutschlands. Ich war samstags und sonntags dort. Die Messe fand in Kassel in der Stadthalle statt. Einlass war ab 10.00 Uhr, doch bereits um 8.00 Uhr hatte sich vor dem Eingang eine mindestens 200 m lange Schlange gebildet: Alle versuchten noch auf den letzten Drücker Karten zu ergattern. Für Außenstehende muss das ganze Spektakel ziemlich befremdlich gewirkt haben, denn die vielen Verkleideten Menschen vor der Halle zogen neugierige Blicke magnetisch an. Besonders kleine Kinder starrten fasziniert zu den Animefiguren herüber, gefolgt von ratlosen Eltern, die verzweifelt versuchten ihren Zöglingen zu erklären was da vonstatten ging…meist vergeblich.
Deria in ihrem Cosplay aus Shining Tears

Deria in ihrem Cosplay aus Shining Tears

Wir haben uns einfach mal ziemlich weit vorne in die Schlange gedrängelt, sodass ich meine Karte relativ schnell in den Händen hielt. Dann gings erstmal zur Jugenherberge: Einchecken, einrichte, umziehen und los. Deria in ihrem super aufwendigen Cosplay zog mächtig viele Blicke auf sich und bald wimmelte es um sie nur so von Photographen. Diese Tatsache machte das Vorwärtskommen in den Messehallen sehr schwierig, da wir alle 5 Meter auf Deria warten mussten, da diese für ein Photo posierte. So hatte man wenigstens reichlich Zeit, sich die Stände der verschiedenen Aussteller in Ruhe anzusehen. Wobei in meinem Fall von “SEHEN” nicht wirklich die Rede sein konnte. Ich hatte meine Brille nicht auf: Die passte einfach nicht zum Cosplay…Gothic-Lolita mit Brille?? Ich habe generell festgestellt, das schwarze Cosplays nicht gut ankommen. Sie fallen unter all den schwarzen Visus einfach nicht auf. Naja…auf jeden Fall haben wir dann erst einmal ein paar Runden über den Campus gezogen und geguckt, wer so alles da war, hier und da mal für ein Photo posiert.

Der Höhepunkt des Samstages kam allerdings erst später. Der Auftritt von Halko Momoi gefolgt von der Bekanntgabe der Gewinner des AMV(Animemusicvideo)-Contests. Momoi hatte ich noch nie vorher live gesehen, war allerdings sofort begeistert: Es wurden Knicklichter verteilt. Nach spätestens 3 Songs tat einem zwar der Arm vom stänigen Rumwedeln mit den Teilen weh, man wurde von der kleinen hopsenden Person mit der pipsigen Stimme, die da auf der Bühne stand, immer wieder motiviert und mitgerissen. Ein heiden Spaß! Danach kamen dann die AMVs. Ich war schwer beeindurckt. Ich würde sowas glaub ich nicht hinbekommen. Hier die Gewinner:

 

Gesamtsieger & Fun
Zest – Bootyequalswin
[Download]

Annika in ihrem Elfen-Cosplay

Horror
ryko89 – Lucky Star The Darkest Vicinity [Download]

Drama
aprileagle – Utena Fleurs du Mal

Comedy
Kikai_no_Tenshi – Anime Mashup [Download]

Upbeat
Crack the Sky – 7 days a Week

Character Profile
Cenit – Rebirth – The Second Chance

Artistic
Bauzi – Eve – The Perfect Human

Free for All:

Dance & Visual & Gesamtsieger
Nostromo - Auriga [Download]

Fun
ScorpionP – Real Cool Club [Download]

Character Profile
trexx – Pretty Fly For A Longnose Guy

Metal
Hige-san – Drill of Destiny [Download]

Parody
MisterDoctorDoctorGimmeDaNews – A little Retrospect [Download]

Epic
Night Hawk – Be A Man [Download]

Yuri-Fanservice & incomprehendable Language & Upbeat
Megamom – Chikaboom [Download]

   

(Quelle)

Zu meinen persönlichen Favouriten zählten “Magic Pad” als Bestes Dance Video, “Destination Heaven” und “The End of my Existence” als bestes Horror Video.

Jana als Kero-chan

Danach gings dann, total übermüdet in die Jugenherberge zurück. Ausgezogen und ab ins Bett, ich bin nichtmal zum Zähneputzen gekommen (ibäh). Die Nacht war zwar etwas kurz, da es um 7.00 Uhr bereits Frühstück gab, doch wir alle haben ziemlich gut geschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns dann wieder in Schale geschmissen und uns auf zur Messe gemacht. Ich wollte mir unbedingt die Aussteller ansehen und habe mich daher alleine auf die Socken gemacht. Habe mich erstmal gut mit Buttons und CDs eingedeckt. War ziemlich interessant: Es wurden neue Videogames vorgestellt und japanische Brettspiele angeboten. Man konnte sogar seinen Namen in Japanisch als Origami falten, was mich sehr verwirrt hat, das es einfach mal super kompliziert aussah. Kurz: Es gab n Haufen interessanter Sehen! Eine Band die ich gesehen habe, welche mir besonders gut gefiel, möchte ich euche vor Ende des Artikels schnell noch einmal ans Herz legen: “Pornophonique“…da trifft Gameboy auf Lagerfeuer. Könnt ja mal rein hören. Das Album gibts zum kostenlosen Download.

Kleine Anmerkung: Die besten Bilder von der Connichi (es waren leider nicht viele) werde ich auf DeviantART hochladen. Dürft mich da gerne mal besuchen.

So…das wars von mir. Ende der Veranstaltung.

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