Maybe2morrow – as weird as it sounds…

Juli 10, 2009

Süß, rund und pelzig – Ice Age Nachwuchs

Einsortiert unter: Kino — maybe2morrow4u @ 4:03 nachmittags
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Endlich gibts mal wieder was gutes animiertes auf die Augen: “Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los!” flimmert endlich über die Kinoleinwände der Republik. Ich musste mir das Spektakel natürlich mit eigenen Augen ansehen, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es mit der Liebesgeschichte zwischen Scrat und seiner Nuss, die ja eigentlich eine Eichel ist, weiter geht.

Im dritten Film über die schrägste Herde der Eiszeit, steht die Geburt von Mannis und Ellis Baby kurz bevor. Diego jedoch hält das heile Familienleben nicht mehr aus. Er will seine Freunde für ein neues Abenteuer verlassen. Sid fühlt sich von den anderen vernachlässigt und als er drei Eier findet, beschließt er, seine eigene Herde zu gründen. Allerdings gestaltet sich seine Herde anders als erwartet: Aus den Eiern schlüpfen kleine Dinosaurier und deren Maama ist nicht sehr begeistert darüber, dass Sid spontan die Erziehung übernommen hat. Kurzerhand nimmt sie ihn zusammen mit ihrem Nachwuchs mit ins Reich der Dinosaurier, welches sich tropisch in einer gigantischen Höhle unter der eisigen Erdoberfläche erstreckt.

Fest entschlossen ihren Freund nicht im Stich zu lassen, machen sich Manni, Elli und Diego zusammen mit den Opossumbrüdern auf um Sid zu retten. Unter Tage schließt sich ein wahnwitziges Wiesel ihrem Plan an und führt sie durch die fremde Welt voller Gefahren. Zu allem Überfluss setzten mitten im Abenteuer bei Elli die Wehen ein! Peaches! Das Baby kommt!

Auch Scrat kommt auf seine Kosten: Er verlässt seine heißgeliebte Nuss für eine umwerfende Flughörnchenschönheit. Oder vielleicht doch nicht?

Zugegeben, man hat schon bessere Gags gehört als jene, welche in Ice Age 3 verbraten wurden, doch man mag mir Subjektivität und Voreingenommenheit vorwerfen: Ich habe es trotzdem geliebt. Ich fand den Film lustig, die Story gut, die Figuren besser animiert als in den ersten beiden Filmen und, so kitschig es auch sein mag, Peaches zum knuddeln. Die Macher von Ice Age standen vor der schwirigen Aufgabe, einen würdigen Nachfolger für die ersten beiden Filme zu schaffen, was ihnen meiner Meinung nach gelungen ist. Und das Beste ist: Der Ausgang des Ganzen lässt Spielraum für einen vierten Teil. Ich werde geduldig warten und hoffen, dass die Herren Filmemacher sich der Herausforderung ein weiteres Mal stellen werden.

Mai 6, 2009

X-Men Origins: Wolverine

Einsortiert unter: Kino — maybe2morrow4u @ 5:24 nachmittags
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Ich war gestern seit langem mal wieder im Kino. Ich als absoluter Marvel-Fan musste mir natürlich den neuen X-Men Teil angucken: X-Men Origins: Wolverine!

Logan (Hugh Jackman) bringt als kleines Kind in einem Streit seinen leiblichen Vater um und entdeckt bei dieser Gelegenheit gleich, dass er ein Mutant ist. Sein Bruder Victor (Liev Schreiber), ebenfalls ein Mutant, flieht mit ihm. Die Zeit vergeht, die beiden werden erwachsen. Es scheint als könnte nichts ihnen etwas anhaben, nicht einmal die Zeit. Sie kämpfen in verschiedensten Kriegen für Amerika, bis sie schließlich in einer Spezialeinheit unter der Leitung von William Stryker (Danny Huston) landen. Diese Spezialeinheit besteht aus Mutanten mit verschiedensten Fähigkeiten. Sie werden in Kriegen eingesetzt, greifen allerdings auf grausamste Methoden zurück, um ihr Ziel zu erreichen. Logan will nicht länger Unschuldige Menschen töten müssen und verlässt die Einheit und seinen Bruder. Er zieht in die Weiten Kanadas zurück, wo er, zusammen mit seiner Freundin Kayla (Lynn Collins), ein ruhiges Leben als Holzfäller führt. Nach sechs Jahren taucht Stryker plötzlich auf. Er berichtet, dass jemand Jagd auf die ehemaligen Mitglieder der Einheit machen würde und schon zwei von ihnen tot seien. Logan will davon nichts wissen, bis er wärend der Arbeit einen zerfleischten Bären findet. Er weiß sofort, das kann nur Victor gewesen sein. Er folgt seinen Instinkten und läuft los. Er stößt auf Kaylas Wagen, welcher Victors Kratzspuren aufweist. In der Nähe findet er Kayla tot auf dem Boden liegen. Er schwört Rache. Da kommt ihm Stryker gerade recht, als er ihm anbietet, ihn Kampftauglich zu machen. In einem Experiment werden Logans Knochen mit einem unzerstörbaren Metall beschichtet. Die Jagd kann beginnen!

Der Film klärt die Frage, die sich seit dem ersten Teil der X-Men Trillogie immer wieder aufdrängt: Die Frage nach Logans Herkunft. Die gelegentlichen Andeutungen in den Vorgängerfilmen machten Appetit auf diesen Teil der Reihe. Es ist die Vorgeschichte zur Trillogie und hilft die späteren Teile besser zu verstehen. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Wahl der Schauspieler. Insbesondere Liev Schreiber und Danny Huston passten optimal in ihre Rollen als die großen Bösewichte.

In vielen Kritiken wurde der Film als sehr verwirrend beschrieben. Meine Wenigkeit hingegen fand, dass man der Handlung gut folgen konnte. Welchem Kritikpunkt ich hingegen zustimmen kann, ist jener, dass Wolverine als zu “soft” dargestellt wurde. Das Biest, welches in ihm haust, kam reichlich wenig zum Vorschein.

Viele Beschwerden gab es auch darüber, dass der Film viele Unklarheiten ließe, z.B. warum immer wieder betont wurde, dass Logan Kanadier ist. Meiner Meinung nach darf man sich bei einem solchen Action Film nicht zu viele Gedanken über solche Kleinigkeiten machen, die sehr wahrscheinlich eh bedeutungslos sind, sondern sollte den Film als gesamtes sehen. Und als gesamtes hat er mir persönlich sehr gut gefallen. Ich habe zwar schon bessere Filme gesehen, doch meine Erwartungen hat der Film erfüllt: Logans Vorgeschichte wurde offenbart und es gab ein schönes finales Gemetzel.

Mein Fazit: Der Film ist nichts bahnbrechend Besonderes. Ich würde allerdings niemandem abraten den Film zu sehen, denn dafür fand ich ihn zu gut. Für ein wenig Unterhaltung bei einem Kinoabend ist der Film wie gemacht. Action wirkt auf der Großleinwand halt immer noch am besten!

Dezember 8, 2008

Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche

Einsortiert unter: Kino — maybe2morrow4u @ 4:12 nachmittags
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Ich habe mir den Film “Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche” gekauft. Meine Erwartungen waren sehr hoch, aufgrund der Tatsache, dass der Film als bester animierter Film für den Oscar nominiert war. Um ehrlich zu sein: Ich hätte mehr erwartet.

corpse-bride-poster-0 Der Film beruht auf einer alten Sage die irgendwo aus dem Osten stammt. Er erzählt die Geschichte des jungen Victor Van Dort, welcher kurz vor der arrangierten Hochzeit mit der hübschen Victoria Everglot steht. Er ist so nervös, dass er bei der Hochtzeitsprobe sein Ehegelübte nie auf die Reihe bekommt. Er geht in den Wald und übt seinen Text dort. In Ermangelung einer Hand auf die er seinen Ring stecken kann, streift er diesen über einen vermeindlichen Ast, welcher sich als die verdorrte Hand einer Frauenleiche entpuppt: Er hat sein Eheversprechen einer Leiche gegeben! Sie heißt Emily und verliebt sich Hals über Kopf in Victor, welcher jedoch nur seine Victoria im Sinne hat. Wärend Victor in der Unterwelt darüber nachsinnt wie er Emily entkommen und zurück zu seiner Geliebten gelangen könnte, verheitraten Victorias Eltern diese mit dem bösen Lord Barkis, welcher nur hinter einem nicht vorhandenen Familienvermögen her ist. Nun ist es an Victor sich zwischen der munteren Unterwelt und der tristen Welt der Lebenden zu entscheiden, während Victoria versucht, ihn von seinem Versprechen gegenüber Emily zu befreien.

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Victor und Victoria

Der Film ist ein wirklich gut gemachter Stop-Motion Film, wie er nur von Tim Burton kommen kann und Danny Elfman hat bei der Vertonung der Geschichte wirklich großartige Arbeit geleistet. Besonders die Musikstücke welche die Unterwelt bezeichnen kommen angenehm jazzig und locker daher. Der Gesang zwischendurch peppt die ganze Sache ein wenig auf. Auch bei der Wahl der Synchronsprecher hat Tim Burton wiedermal ein glückliches Händchen bewiesen. Johnny Depp und Helena Bonham Carter, welche den Hauptcharakteren ihre Stimmen geliehen haben, bringen die jeweiligen Situationen sehr gut herüber und harmonieren sehr gut zusammen, wie sie es später ja auch noch einmal in “Sweeney Todd” bewiesen haben. Die großen dürren Charaktere aus Corpse Bride erinnern stark an die Figuren aus ”The Nightmare before Christmas” und sind sehr detailiert gestaltet. Das “leicht” ramponierte Auftreten von Emily und ihren Freunden aus der Unterwelt verleiht ihnen etwas sympatisches.

Alles in allem lässt sich sagen, dass es ein gelungener, sehr gut gemachter Film ist. Allerdings auch nur gelungen. Mit 74 Minuten Laufzeit ist die Freude die man an dem Film hat nicht all zu lang. Das ist an sich nicht schlimm, doch mir fehlte an der ganzen Geschichte irgendwie das gewisse Etwas. Ein guter Film für zwischen durch, allerdings nichts Überragendes.

November 11, 2008

Are you the favourite person of anybody??

Einsortiert unter: about me,Was sonst noch so anfällt — maybe2morrow4u @ 3:42 nachmittags
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ich kenne dieses video schon sehr lange. es ist mein absoluter lieblingskurzfilm. jetzt habe ich ihn wieder entdeckt. jedes mal wenn ich ihn mir ansehe bringt er mich zum grübeln: “am i anybody’s favourite person??” wenn ich ehrlich sein soll…ich weiß es nicht. wie sicher kann man sich sein “anybody’s favourite person” zu sein?? woher weiß man es?? irgendwie stimmt mich besonders die szene mit dem jungen mann der die orangen bekommt immer besonders traurig, da er mit großer sicherheit sagen kann, dass er niemandes liebste person ist.

und was ist mit dir?? are you anybody’s favourite person??

November 10, 2008

Das Experiment

Einsortiert unter: Kino — maybe2morrow4u @ 9:34 nachmittags
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Anlässlich der Tatsache das am 08. November auf Pro7 der Film “das Experiment” ausgestrahlt wurde habe ich mir gedacht ich gebe mal mein Kommentar dazu ab, zumal der Film mich emotional echt mitgenommen hat. Ich war danach total aufgedreht und nervös…also noch mehr als sonst!

Ich war zunächst etwas negativ vorbelastet, da meine Mutter mir von dem Film abgeraten hatte. Sie hatte ihn bereits gesehen und war offensichtlich nicht sehr begeistert. Ich war allerdings auch sehr interessiert, da der Film auf wahren Begebenheiten beruht und ich wollte wissen, was es damit auf sich hatte. Der Film basiert auf dem Roman “Black Box” von Mario Giordano und flimmerte im Jahr 2001 erstmals über die Kinoleinwände. Als Vorlage für Film und Buch diente das “Stanford-Prison-Experiment” welches 1971 an der kalifornischen Stanford University durchgeführt wurde.

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In dem Film werden über eine Zeitungsannonce 20 Freiwillige für ein Experiment über die menschliche Psyche angeworben: Sie sollen 2 Wochen in einem extra dafür hergerichteten Gefängnis verbringen. Als Belohnung winken ihnen 4000 DM. Tarke (Moritz Bleibtreu) ist Taxifahrer und Journalist. Er wittert eine Story und meldet sich freiwillig für das Experiment. Sie müssen sich einigen psychologischen Tests unterziehen, bevor sie in zwei Gruppen eingeteilt werden. 12 Probanden sollen die Gefangenen spielen. Die anderen acht sind Wärter. Die Gefangenen erhalten Kittel mit einer Nummer. Es ist ihnen nicht gestattet Unterwäsche zu tragen, doch sie wurden im Vorfeld darauf hingewiesen, dass sie in diesem Experiment auf einige ihrer Grundrechte verzichten müssen würden. Die Wärter wurden mit Uniformen, Schlagstöcken, Pfeifen ausgestattet und bekamen ein Büro zugewiesen. Die Gefangenen wurden jeweils zu dritt in eine Zelle gesperrt. Bereits nach kurzer Zeit kommt es zum Aufstand seitens der Gefangenen, da sie austesten wollen, wie weit sie gehen können. Im Vorfeld wurden den Wärtern die Regel auferlegt keine Gewalt anzuwenden. Daher fühlten sich die Gefangenen anfangs sicher und hielten sich nicht an die Regeln welche die Wärter ihnen auferlegten. Schon bald kamen die Wärter dahinter, dass man nicht unbedingt Gewalt anwenden muss um jemanden zu bestrafen. Sie fingen an die Gefangenen zu demütigen. Anfangs heißt es nur Wärter Berus (Justus von Dohnányi) gegen Tarek, welcher versucht einen Streit vom Zaun zu brechen, um einen guten Aufhänger für seine Story zu haben. Nach und nach beginnt die Situation zu eskalieren und eine nicht mehr zu stoppende Spirale der Gewalt setzt sich in Gang. experiment

Der Film erzeugt eine angespannte Stimmung. Es ist keiner dieser Filme die man sich mal eben ansieht und sich dabei entspannt zurück lehnt. Er fesselt einen und macht fassungslos durch seine rücksichtslose Brutalität. Ich persönlich hatte ein sehr beklemmendes Gefühl als ich mir den Film ansah. In den Film werden Ausschnitte des Videomaterials eingespielt, welches die Aufseher des Experimentes zur beobachtung aufgenommen haben. Die Möglichkeit die ganze Szenerie aus der Vogelperspektive beobachten zu können hat die Wirkung des Films noch verstärkt und der Situation in meinen Augen etwas skurriles verliehen. Hinzu kam, dass die Besetzung der Rollen sehr passend war. Besonders den Charakter des Berus fand ich sehr interessant, ich hätte mir allerdings gewünscht, das die einzelnen Charaktere besser vorgestellt und druchleuchtet worden wären, sodass man vielleicht ein paar Hintergrundinformationen gehabt hätte.

Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Film, der einem klar macht, wie grausam Menschen sein können, wenn man ihnen Macht über andere Menschen gibt. Mich hat der Film sehr nachdenklich gestimmt, insbesondere der der letzte Satz des Wärters Berus “Du hast angefangen!” Wie leicht es doch fällt die Verantwortung für Dinge die man selber verbockt hat auf andere zu schieben.

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