Endlich gibts mal wieder was gutes animiertes auf die Augen: “Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los!” flimmert endlich über die Kinoleinwände der Republik. Ich musste mir das Spektakel natürlich mit eigenen Augen ansehen, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es mit der Liebesgeschichte zwischen Scrat und seiner Nuss, die ja eigentlich eine Eichel ist, weiter geht.

Im dritten Film über die schrägste Herde der Eiszeit, steht die Geburt von Mannis und Ellis Baby kurz bevor. Diego jedoch hält das heile Familienleben nicht mehr aus. Er will seine Freunde für ein neues Abenteuer verlassen. Sid fühlt sich von den anderen vernachlässigt und als er drei Eier findet, beschließt er, seine eigene Herde zu gründen. Allerdings gestaltet sich seine Herde anders als erwartet: Aus den Eiern schlüpfen kleine Dinosaurier und deren Maama ist nicht sehr begeistert darüber, dass Sid spontan die Erziehung übernommen hat. Kurzerhand nimmt sie ihn zusammen mit ihrem Nachwuchs mit ins Reich der Dinosaurier, welches sich tropisch in einer gigantischen Höhle unter der eisigen Erdoberfläche erstreckt.
Fest entschlossen ihren Freund nicht im Stich zu lassen, machen sich Manni, Elli und Diego zusammen mit den Opossumbrüdern auf um Sid zu retten. Unter Tage schließt sich ein wahnwitziges Wiesel ihrem Plan an und führt sie durch die fremde Welt voller Gefahren. Zu allem Überfluss setzten mitten im Abenteuer bei Elli die Wehen ein! Peaches! Das Baby kommt!
Auch Scrat kommt auf seine Kosten: Er verlässt seine heißgeliebte Nuss für eine umwerfende Flughörnchenschönheit. Oder vielleicht doch nicht?
Zugegeben, man hat schon bessere Gags gehört als jene, welche in Ice Age 3 verbraten wurden, doch man mag mir Subjektivität und Voreingenommenheit vorwerfen: Ich habe es trotzdem geliebt. Ich fand den Film lustig, die Story gut, die Figuren besser animiert als in den ersten beiden Filmen und, so kitschig es auch sein mag, Peaches zum knuddeln. Die Macher von Ice Age standen vor der schwirigen Aufgabe, einen würdigen Nachfolger für die ersten beiden Filme zu schaffen, was ihnen meiner Meinung nach gelungen ist. Und das Beste ist: Der Ausgang des Ganzen lässt Spielraum für einen vierten Teil. Ich werde geduldig warten und hoffen, dass die Herren Filmemacher sich der Herausforderung ein weiteres Mal stellen werden.



Der Film beruht auf einer alten Sage die irgendwo aus dem Osten stammt. Er erzählt die Geschichte des jungen Victor Van Dort, welcher kurz vor der arrangierten Hochzeit mit der hübschen Victoria Everglot steht. Er ist so nervös, dass er bei der Hochtzeitsprobe sein Ehegelübte nie auf die Reihe bekommt. Er geht in den Wald und übt seinen Text dort. In Ermangelung einer Hand auf die er seinen Ring stecken kann, streift er diesen über einen vermeindlichen Ast, welcher sich als die verdorrte Hand einer Frauenleiche entpuppt: Er hat sein Eheversprechen einer Leiche gegeben! Sie heißt Emily und verliebt sich Hals über Kopf in Victor, welcher jedoch nur seine Victoria im Sinne hat. Wärend Victor in der Unterwelt darüber nachsinnt wie er Emily entkommen und zurück zu seiner Geliebten gelangen könnte, verheitraten Victorias Eltern diese mit dem bösen Lord Barkis, welcher nur hinter einem nicht vorhandenen Familienvermögen her ist. Nun ist es an Victor sich zwischen der munteren Unterwelt und der tristen Welt der Lebenden zu entscheiden, während Victoria versucht, ihn von seinem Versprechen gegenüber Emily zu befreien.


